Die ihr euch aus der Einsamkeit der Vergangenheit erhebt, um auf Gräbern zu tanzen. Knochenhände umfassen zarte Kinderhändchen, sanftes Augenleuchten in hohlen Totenköpfen. Die Leidenschaft eines unangepassten jungen Lebens in der stillen Gesellschaft der Ahnenväter seligen Angedenkens. In der Geborgenheit geschenkter Friedhofsstunden ist die Weisheit vergangener Lebensreisen, der einzige Trost in der Dunkelheit einer Seele, in der das Schweigen der Sehnsucht nach Liebe, wie ein schwarzer Schatten, in totenkalten Augen der Mutter liegt.

Totgeschwiegen von denen, die einst Leben schenkten, nun als lebender Toter, in eurer Mitte. Enterbt und bedroht von leeren Worten gekaufter Rechtsgelehrter, verspottet und verhöhnt, ausgespien aus der Familie eiskalter Elternherzen. Ewige Verbannung, um ein Leben nicht dem Diktat der alten Herrschaft zu beugen.

Ein Flüstern aus fern vergangenen Tagen, ein Säuseln in zuckersüßen Kindesohren: Die Zeit richtet nicht die Lebenden, sondern die Toten.

Zum wilden Tanz, ihr Ahnen! Denn die Dämmerung des Tages, an dem der heuchelnde Friedhofsgänger nicht länger wird sein Gewissenslicht entzünden können, ist schon angebrochen. Der Grabstein der Erinnerung ist geschrieben mit dem Zeugnis seiner Taten. Die Erinnerung seines Hasses wird ewig währen.

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