All dies, mein Schreiben, ist eine Durchdringung in mich selbst, eine Er-fahrung über die Grenzen meines eigenen Seins durch das Wort, das sich gegen das Vergessen im Strom der Zeit stemmt. Eine Ver-rückung meiner Existenz, das Verweigern des Gehorsams und die Zertrümmerung eurer langweiligen, banalen Konformität. Ich atme, weil ich schreibe. Ich lebe, weil Wahrheit mir die Freiheit gab, die ich immer suchte. All dies könnt ihr mir nun nicht mehr nehmen. Ich habe mich festgeschrieben in der Zeit, die ihr die eure wähntet. Meine Stimme ist keine unerhörte mehr. Ich bin weder euer Feind noch Freund, nur das Gewissen in der Tiefe eurer verschlossenen Herzen. Ihr hört mein Kommen.

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