Wenn die dann kommen und euch dann zwingen, so zu leben, wie sie es leben, sagt nein!

Wenn das Echo eures innersten Herzen sich an den den verhallenden Rufen stört, wenn der Ton schrillt, die Stille in euch erschüttert durch den markerschütternden Schrei eurer Gedanken, haltet inne!

Wenn euch der Schmerz durchzieht bis ins Mark eurer Seele und ihr erstickt in der Welt, die ihr geschaffen habt, denkt daran! das Paradies ist nicht von dieser Welt.

Wenn die Imperfektionen, die Fehler im Design des Lebens, wenn die Fugen eurer Welt knarren und krachen und auf euch herabstürzen, die Fehlbarkeit eures Tagwerks ruchbar wird, kehrt um!, kehrt ein!

Selbst wenn der Himmel zu Staub zerfällt und weht in euer Angesicht, erst dann wirst du gewahr des ewigen Momentes zwischen deinen Atenzügen. Dann steht selbst die Zeit ganz still und alles ist Sein, nicht länger Schein. In deiner schwersten Stunde Bruder, bist du nicht allein.

Vergiss nicht unsere Namen zu rufen, denn vergessen sind wir erst, wenn unser Name vergessen ist, denn du bist das menschgewordene Fleisch einer unendlichen Ahnenkette.

Erst wenn du das erkennst, dann bist du frei, am Morgen deines neuen Lebens, auferstanden von den lebenden Toten, ungebunden an die Regeln alles Menschlichen und befreit von der Moral ihrer Lügen und Niedertracht. Abgeworfen der purpurner Mantel deiner irdischen Krönung, dem Fest geschürrter Triebe. Aus der Eisernen Jungfrau, dem Kerker der Ignoranz befreit, blutend und lebend, ungebrochen im Geiste, dem Willen dein Sein der Sinnlosigkeit kurzsichtiger Besserwisser zu entreissen.

Wahrlich, ich sage dir: Frei bist du von der kollektiven Mitschuld deines kümmerlichen menschlichen Bewusstseins, das wie Blütenstaub auf dem Ozean der Weltseele, eins wird mit der unzertrennlichen Einheit eures wahren Seins. Gehe hin in Frieden.

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